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(EnBW TV Rottenburg) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Tübingen |
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Volleyballer des TV Rottenburg alleiniger Tabellenführer
Die mitgereisten Verantwortlichen des TVR erinnern sich gerne an die letzte Partie gegen Durmersheim. Knapp drei Jahre ist es her, als vor gut 500 Zuschauern in der heimischen Hohenberghalle die Weichen für den Aufstieg in die 2. Bundesliga gestellt wurden. Der dramatische 3:2-Erfolg über Durmersheim war der Beginn der großen Volleyballbegeisterung die seitdem in der schwäbischen Domstadt herrscht.
Seitdem hat sich einiges verändert. Aus der damaligen Mannschaft des TVR sind nur noch Willy Belizer, Karsten Haug und Oliver Heiming dabei. Letzterer stand damals noch auf dem Feld, heute bildet Heiming mit Hans-Peter Müller das Trainergespann. Der 33-jährige Lehrer hielt damals schon die Fäden in der Hand und nach dem Spiel leuchteten die Augen von Müller fast wie vor drei Jahren. „Beeindruckend was die Jungs spielen, wir haben die Durmersheimer regelrecht erdrückt,“ freute sich Müller. Der TV Rottenburg spielt derzeit eine sehr starke Saison und zeigt sich auf den Punkt vorbereitet. „Gegen Durmersheim taten sich schon einige Teams schwer. Um so überraschender, dass wir so deutlich gewonnen haben,“ sagte der TVR-Trainer. Die Rottenburger profitierten natürlich auch davon, dass auf der Gästeseite mit Christoph Lindtner ein wichtiger Spieler fehlte. Doch wollte Müller damit die Leistung seiner Jungs nicht schmälern. „Wir haben konzentriert gespielt, gut aufgeschlagen und kaum Fehler gemacht,“ war das Erfolgsrezept des TVR. Dazu bekam Stefan Schneider auf der Diagonalposition ein Extralob: „Eine ganz starke Partie.“ Nur im zweiten Satz konnte Durmersheim mithalten, an den Satzverlust glaubte im Rottenburger Lager niemand. Ausdruck gesteigerten Selbstbewusstseins und des Wir-Gefühls der Mannschaft. „Das ist eine super Truppe mit einem gemeinsamen Ziel und das heißt 1. Bundesliga. Dafür schuften auch alle richtig hart,“ sagt Müller. Der TVR ist Tabellenführer, wie schnell sich das aber ändern kann, sehen die Domstädter an Sonneberg. Zwei Niederlagen in drei Wochen ließen den Aufstiegsaspiranten zwei Punkte hinter Rottenburg abrutschen. „Das vordere Tabellendrittel ist eng beieinander, da darf man sich keine Schwächephase erlauben,“ meint Müller, „es sind ja auch noch 14 Spiele, da kann sich noch einiges ändern.“
Am kommenden Samstag erwartet die Rottenburger wieder ein heißer Tanz. Mit dem erstarkten ASV Dachau kommt ein letztjähriger Erstligist in die Rottenburger Hohenberghalle. Die Bayern kommen mit einer Serie von drei Siegen nach Rottenburg und wollen als erste Mannschaft dieser Saison den Heimnimbus der Hausherren brechen. „Das gibt sicher eine harte Schlacht,“ glaubt TVR-Kapitän Thomas Welz.
TV Rottenburg: Matthias Klippel, Clint Coe, Matthias Pompe, Stjepan Masic, Thomas Welz, Karsten Haug, Stefan Schneider, Willy Belizer, Tobias Kohl, Alexander Haas.
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Autor: jpap
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Artikel
vom 29.11.2005, 15:49 Uhr
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