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| Basketball:
(TSG Reutlingen) |
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TSG Reutlingen – TV Rottenburg 95-113 (53-50)
Die knapp 150 Zuschauer in der Hohbuchhalle trauten ihren Augen nicht. Nach dem 1. Viertel stand es 36-18 für Reutlingen. 18 Punkte Vorsprung gegen den haushohen Favoriten aus Rottenburg!!! Jedoch kommt es meisten anders, vor allem gegen ein Topteam wie Rottenburg. Mit vielen Fastbreaks und einigen sehr schönen Aktionen von Ty Finley, Husso Askraba und Takis Parashidis begann das Spiel furios für die TSG. Takis Parashidis (22 Punkte, 5 Dreier) setzte gleich mal ein Ausrufezeichen mit 3 Dreiern im 1. Viertel. Rottenburg wirkte überfordert und ratlos. Finley klaute Bälle und konnte immer nur mit Foul gestoppt werden. Husso Askraba war in der Zone nicht zu halten. Es war begann schön und gut für die Reutlinger. Mit 36-18 ging es in die Viertelpause. Aber dann merkte man den Unterschied von einem Absteiger und einer der Top-Teams in der Regionalliga. Rottenburg änderte die Verteidigung legte eine Zahn im Angriff zu und arbeitete sich Punkt für Punkt an die TSG wieder heran. Gegen eine eigentlich harmlose Zonenverteidigung hielten die Reutlinger zu lange den Ball ohne zu passen. Wenn dann mal gepasst wurde, versuchte man einen schnellen Abschluss. Rottenburg gewinnt das 2. Viertel klar und es geht aber immernoch mit 53-50 für Reutlingen in die Pause. Noch kein Beinbruch. Das Spiel konnte gewonnen werden.
Nicht ganz in der 2. Hälfte kam dann der Einbruch. Ohne System gegen die schwache Zone der Gäste, nahm man überhastete Würfe. Spieler hielten sich nicht an die Vorgaben des Trainers. Jeder versucht alles zu machen anstatt zusammen zu Spielen. Rottenburg spielte ihr Programm runter und profitierte , wiedereinmal, von den Fehlern der Reutlingern. Mit 63-22 gewinnt Rottenburg die 2. Hälfte und mit 113-95 am Ende auch das Spiel.
Reutlingen musste früh mit Foulproblemen kämpfen da man versäumte mit guter Beinarbeit die Laufwege des Gegner zu beeinflussen. Stattdessen war man ab dem 2. Viertel immer ein Schritt zu spät und bestrafte sich selber durch dumme Fouls. Hervorzuheben in einer durchschnittlichen Mannschaftsleistung ist vor allem Tyjuan Finley. Der Amerikaner hatte eine beeidruckende Statistik: 29 Punkte bei 13/9 Feldversuchen, dazu 12 Rebounds und 5 Ballgewinne. Ein richtiger Allrounder und Glücksgriff den die Reutlinger da an Land gezogen haben. Am kommenden Samstag muss die TSG nun zur Heidelberg-Kirchheim reisen. Eine ungemütliche Aufgabe wartet dort. Die Heidelberger sind daheim immer Klassen besser wie auswärts. Gerade der TV Rottenburg verlor letzte Woche mit 3 Punkten in Heidelberg. Punktverteilung: Finley 29, Askraba 29, Parashidis 22, Makris 9, Pfennig 2, Abreham 2, Gorski 2, Klein, Trapp.
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Autor: chpa
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Artikel
vom 15.03.2004, 12:36 Uhr
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